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15.07.2011: Wozu ist Bus fahren gut? Medienprojekt der Eduard-Spranger-Schule

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Ein Bus der Reutlinger Stadtverkehrsgesellschaft (RSV) auf der Linie 4 mit besonderen Gästen lässt Besonderes erahnen. Am Vormittag startete an der Reutlinger Haltestelle Stadtmitte ein Bus mit zahlreichen Schülerinnen und Schülern der Eduard-Spranger-Schule, Thomas Langheinrich, dem Präsidenten der Landesanstalt für Kommunikation (LfK), Bürgermeister Robert Hahn, Mark Hogenmüller, Geschäftsführer der Reutlinger Stadtverkehrsgesellschaft (RSV) und Stefan Hochgreve und Petra Hermansa von der Eduard-Spranger-Schule und zahlreichen weiteren geladenen Gästen. Filmpremieren und Live-Akts erlebten die Fahrgäste während der kurzen Fahrt des Linienbusses.

Eindrücklicher kann ein gelungenes Netzwerk-Projekt nicht präsentiert werden, so Bürgermeister Robert Hahn bei seiner Begrüßung. Eine städtische Schule beteiligt sich mit einem Medienprojekt an der jugendkulturellen Veranstaltungsreihe JugendArt. Die Veranstaltungsreihe, die jährlich mit über 20.000 Euro vom Reutlinger Gemeinderat ausgestattet wird, freut sich großer Beliebtheit. Denn eine bunte Vielfalt der Reutlinger Jugendkultur wird an verschiedenen Plätzen und Orten in der Stadt unter das Volk gebracht. Der Linienbus ist heute der Spiegel für dieses abwechslungsreiche Programm, so der Bürgermeister.

Seit 2008 unterstützt die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LfK) das Medienprofil "EDE" (Erziehung durch eigenverant-wortliche Mediennutzung) an der Eduard-Spranger-Schule, einer der acht städtischen Hauptschulen, mit dem Ziel, eine kreative Medienarbeit in den Unterricht zu integrieren, um nachhaltig Medienkompetenz zu fördern, so der Präsident der Landesanstalt für Kommunikation, Thomas Langheinrich, der sich diesen besonderen Termin nicht entgehen ließ. Die Eduard Spranger Schule zeigt mit großem Engagement ihrer Lehrer und Schüler, wie Medien kreativ in den Unterricht und Schulalltag integriert werden können. Ob eigene Radiosendung, Videofilm oder Zeitung, die Schüler arbeiten ganz selbstverständlich mit Kamera oder Mikro. "Sie erwerben so spielerisch eine ganz wichtige Schlüsselkompetenz" Thomas Langheinrich, Präsident der Landesanstalt für Kommunikation (LFK).

Die Bustüren schlossen sich und los ging es auf der Linie 4 in Richtung Eduard-Spranger-Schule. Der erste Film-Clip flimmerte über den Flachbildschirm, der direkt über dem Eingangsbereich des Buses angebracht ist. "Wozu ist Bus fahren gut?", diese Frage stellten sich die jugendlichen Filmemacher gemeinsam mit Projektleiterin Petra Hermansa und produzierten dann vier Kurzfilme unter den Titeln "um jemanden kennenzulernen", "um ein Fußballspiel ohne Eintrittskarte zu schauen?", "Generationen treffen sich!" und "um etwas zu transportieren, zum Beispiel Musikinstrumente?" Aber die Fahrgäste konnten sich nicht nur entspannt zurück-lehnen und die Kino-Busfahrt genießen, denn die beiden Schüler Dominik Svenson und Marius Mohr besuchten mit einer kurzen Parcour-Einlage den Bus. An der nächsten Haltestelle begrüßten eine Schülergruppe trommelnd mit Biggi Neugebauer aus der Musikwerkstatt den Sonderbus. Ein mulmiges Gefühl erfüllte die Fahrgäste als Volker Illi mit Schülerinnen und Schülern während der Busfahrt drei Sitze mit verschiedenen Materialien verhüllte und sie als Kunstobjekte zurückließen. Die Jazz-Sängerin und frühere Eduard-Spranger-Schülerin Linda Kyei setzte dem Ganzen noch die Krone auf und begeisterte mit ihrem tollen Gesang.

Schulleiter Stefan Hochgreve und RSV-Geschäftsführer Mark Hogenmüller sind sich einig, dass dieses Kooperation zwischen Schule und Betrieb weiter auf einer kreativen Ebene wirken kann. Denn die Reutlinger Stadtverkehrsgesellschaft zeigt sich als attraktiver Ausbildungsbetrieb für die Schulabgängerinnen und Schulabgänger der Schule und als innovativer Verkehrsbetrieb.


Alle Kurzfilme sind auch unter auf der städtischen Webseite unter dem Navigationspunkt Videoclips oder in Youtube unter Stadt Reutlingen zu finden.




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