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30.10.2012: 100 Jahre Verkaufsstelle Café Sauer

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Die Reutlinger Stadtverkehrsgesellschaft feierte am 30. Oktober ein nicht alltägliches Jubiläum "Vom Kaiserreich bis ins neue Jahrtausend" mit ihrer Verkaufsstelle Café Sauer "Zum Schwan".

Was mit August Sauer im Jahre 1912 in Betzingen in der Steinachstraße begann und von Fritz Sauer und heute Andrea und Rudolf Sauer fortgesetzt wurde, war der RSV eine besondere Ehrung wert. Seit nunmehr 100 Jahren verkauft die Familie Sauer in dritter Generation Fahrkarten für die Reutlinger Verkehrsbetriebe. Seit 1900 besteht die Bäckerei und damalige Gaststätte in der Steinachstraße. Da lag es nahe, dass sie auch für Schaffner und Fahrgäste der Straßenbahn seit 1912 ein beliebter Platz zum Aufwärmen und Stärken war und umgehend zur Verkaufsstelle ernannt wurde.

Mark Hogenmüller, Geschäftsführer der RSV bedankte sich bei der Famillie Sauer für die "100 jährige Partnerschaft." Nach seinem Bekunden dürften es gerne weitere 100 Jahre werden. Um die 500.000 Fahrscheine und einen Umsatz in Millionenhöhe hatte die Verkaufsstelle zu verzeichnen. Turbulenzen wie Hyperinflation und Währungsreformen natürlich nicht miteingerechnet.
Im Jahr 1912 wurde die elektrische Straßenbahn zwischen Eningen und Betzingen in Betrieb genommen. Im Jahr 1916 kam der Ausbau über den Südbahnhof nach Pfullingen hinzu. 1928 wurde die Linie Reutlingen-Altenburg in Betrieb genommen. Deren Betriebsführung wurde ab 1931 vom Elektrizitätswerk Reutlingen übernommen. 1944 übernahm die Stadt auch die Straßenbahnlinie im Südraum von der Württembergischen Eisenbahngesellschaft, so dass ab diesem Zeitpunkt der Nahverkehr in Reutlingen, einschließlich der Nachbargemeinden, von der Stadt betrieben wurde.

Am 1. Januar 1968 wurde die Straßenbahnlinie nach Betzingen eingestellt.




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