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23.01.2017: Der Bus bewegt besser

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Mit dem 4. Deutschland-Tag des Nahverkehrs haben der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und die Infrastrukturinitiative "Damit Deutschland vorne bleibt" gemeinsam mit rund 40 Verkehrsunternehmen heute Bund und Länder dazu aufgerufen, sich gerade auch vor dem Hintergrund der Klimadebatte stärker für den Öffentlichen Verkehr zu engagieren. Dabei stand der Bus im Mittelpunkt des diesjährigen Aktionstages - als tragende Säule der Mobilität und darüber hinaus als unverzichtbares Instrument für den Klimaschutz.


Bundesweit befördern über 36.000 ÖPNV-Busse jährlich mehr als vier Milliarden Fährgäste. Der Bus ist damit nach wie vor das am häufigsten genutzte Nahverkehrsmittel. Durch seine Flexibilität und sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ist er vielerorts das Rückgrat eines funktionierenden und leistungsstarken ÖPNV-Systems. Und er ist, gemessen am Pkw, ein echter Klimaschützer. Leider wird der Bus immer wieder mal zu Unrecht als Verursacher von Schadstoff-problemen im Straßenverkehr kritisiert, dabei ist genau das Gegenteil der Fall".

Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes spart jede Fahrt mit dem Linienbus mindestens die Hälfte der Emissionen an Treibhausgasen gegenüber dem Pkw. Während ein durchschnittlicher Pkw mit einer zugrunde gelegten Auslastung von 1,5 Personen 142 Gramm pro Personenkilometer ausstößt, fallen beim herkömmli-chen Linienbus mit einer Auslastung von 21 Prozent lediglich 76 Gramm an. Bei einer durchschnittlichen Fahrt über 10 Kilometer werden so 660 g weniger Treibhausgase ausgestoßen als bei der Fahrt mit dem Auto. "Und damit sind die Einsparpotenziale im Bereich der Emissionen noch nicht mal ausgeschöpft", denn neben den mit EURO VI-Norm äußerst abgasarmen Dieselbussen stehen zahlreiche weitere innovative Antriebsarten in den Startlöchern. Allen voran der Elektrobus, der momentan bereits in 30 Verkehrsunternehmen bundesweit ausgiebig getestet wird.

Auch die RSV tritt mit Hybrid- und bald auch Elektrobus in das Zeitalter der Elektromobilität ein. Der Bus ist also ein echter Klimaschützer.

Die RSV verteilte am Aktionstag "CO2-Sparsäcke" an die Fahrgäste. Angenommen der Kunde fährt 10 Kilometer mit einem Bus der neuesten und umweltfreundlichsten Generation, entspricht das Gewicht des Säckle der durchschnittlich gegenüber dem Pkw eingesparten Menge an Treibhausgasen. Der Inhalt der Säckle war freilich nicht mit Gas, sondern mit Schokotalern gefüllt.

Die Azubis der RSV waren am ZOB und im Schnellbus eXpresso mit der süßen Fracht unterwegs.


Bildunterschrift. Von links nach rechts André Weinert, Benjamin Tuchnowski und Kamil Filipiak.



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