Statistisches Bundesamt: Der Bus wieder mit Abstand das sicherste Straßenverkehrsmittel 2012

|   Betriebsmeldungen

In einer Pressekonferenz in Berlin hat das Statistische Bundesamt Wiesbaden im Juli die Zahlen der Straßenverkehrsunfälle 2012 präsentiert. Überzeugender Sieger in Punkto Sicherheit mit großem Abstand: Der Bus.


Mit nur drei Verkehrstoten (≈ 0,08%) im vergangenen Jahr schneidet er noch vor Moped/Mofa (93 ≈ 3%), Lkw (154 ≈ 4%), Fahrrad (406 ≈ 11%), den Fußgängern (520 ≈15%), dem Motorrad (586 ≈16%) und weit vor dem Pkw mit 1791 getöteten Personen (≈ 50%) ab. Auch bei der Gesamtzahl der Verunglückten im Straßenverkehr belegt der Bus den besten Platz. Obwohl in einem Omnibus weit mehr Personen befördert werden, als in allen anderen Straßenverkehrsmitteln, verunglückten im Jahr 2012 im Bus nur 5.671 Personen (≈ 1,46%). Spitzenreiter auch hier der Pkw mit 216.068 Personen (≈ 55,69%), gefolgt vom Fahrrad mit 74.463 (≈ 19,19%). Ebenfalls weit sicherer als Pkw und Fahrrad ist man zu Fuß (31.830 Personen ≈ 8,2%), dem Motorrad (27.947 ≈ 7,2%) oder auf dem Mofa/Moped (17.344 ≈ 4,47 auf 100% fehlend Lkw und Sonstige). Das Ergebnis überrascht nicht, unterliegen die eingesetzten Busse vierteljährlichen technischen Sonderprüfungen und müssen sogar jedes Jahr zur HU. Aber auch die Omnibusunternehmer tun ihr Übriges in Punkto Sicherheit: Die Fahrer werden regelmäßig geschult und absolvieren Sicherheitstrainings. Die Unternehmer führen gemeinsam mit den Schulen und ihren Schülern Schulbustrainings durch.

Zurück